Bücher zu Thema Unterricht

Ralf Lankau (Hrsg.)
Autonom und mündig am Touchscreen
Für eine konstruktive Medienarbeit in der Schule (2021)
Digital- und Medientechnik sind heute typische Bestandteile des Unterrichts. Um Lern- und Verstehensprozesse zu ermöglichen, braucht es aber vor allem das Gespräch und den Diskurs. Dieser Band reflektiert die beabsichtigte digitale Transformation von Schule und Unterricht aus pädagogischer wie philosophischer, aus bildungstheoretischer wie kognitionswissenschaftlicher Perspektive. Die Beiträge machen die beabsichtigte digitale Steuerung und Quantifizierung von Lernprozessen transparent und zeigen Alternativen für einen verantwortungsvollen und pädagogisch sinnvollen Einsatz von IT in Schulen.  (Erscheint Juli 2021)


Gottfried Böhme

Der gesteuerte Mensch? Digitapakt Bildung – eine Kritik.

Big Data greift nach der Schule, digitale Medien sollen den Schulalltag bestimmen. Doch die wenigsten erkennen: Es geht nicht um eine Ergänzung des Unterrichts, es geht um die Neudefinition dessen, was Schule heißt. Es geht um die Rolle, die in Zukunft Klassen, Lehrer und besonders Schüler in ihr spielen sollen. Schule soll durch eine »digitale Bildungsrevolution« umgekrempelt werden – und der Begriff »Revolution« ist ernst zu nehmen.


Paula Bleckmann; Ralf Lankau (Hrsg.)

Digitale Medien und Unterricht. Eine Kontroverse (2019)

Über Chancen und Risiken von Computern an Schulen wird seit deren Einführung im Jahr 1984 kontrovers diskutiert.

Das Buch greift die aktuelle Kontroverse auf und fragt nach den Zielen und Nebenwirkungen von »Bildung 4.0«. Was davon ist für die Unterrichtspraxis relevant? Und wessen Interessen werden bei welchen Konzepten vertreten?


FeltenMichael Felten

Unterricht ist Beziehungssache

Von der Qualität der Lehrer-Schüler-Beziehung hängt ganz wesentlich ab, ob Schüler/innen beim Lernen gut vorankommen – und ebenso, ob Lehrer/innen nach Jahrzehnten noch gerne unterrichten: Die pädagogische Beziehung ist, so auch die neuere Forschung, die Kernfrage schulischen Gelingens.  Worauf kann ich als Lehrer/in achten? Was kann ich tun? (…) Die Lehrer-Schüler-Beziehung: kein Schicksal, sondern gestaltbar. (Juli 2021)


diagnose:media (Hrsg.)

Gesund aufwachsen in der digitalen Medienwelt

Ein Buch, das Eltern, Großeltern, ErzieherInnen und LehrerInnen helfen wird, einen Weg zu finden, wie sie mit den digitalen Medien in der Erziehung ihrer Kinder umgehen können. An diesem Ratgeber haben Mitglieder des Bündnisses für humane Bildung mitgearbeitet.


Christoph Türcke
Digitale Gefolgschaft – Auf dem Weg in eine neue Stammesgesellschaft (2019)

Plattformen wie YouTube, Facebook, Twitter oder Amazon sind die neuen sozialen Magneten – Clanbildner einer sich anbahnenden globalen digitalen Stammesgesellschaft. Während die herkömmlichen sozialen Bindungskräfte von Familien, Institutionen, Parteien, Verbänden und Staaten zunehmend schwinden, entstehen um digitale Plattformen wimmelnde Kollektive, die sich wie Schwärme oder Horden ausnehmen. Ihre Benutzer sind „Follower“, digitale Gefolgschaft hält die neuen Clans zusammen.


Ralf Lankau

Kein Mensch lernt digital

Über den sinnvollen Einsatz neuer Medien im Unterricht, Beltz-Verlag, Weinheim
Die IT-Industrie hat Bildung als Geschäftsfeld seit vielen Jahren auf der Agenda. Dieses Buch entlarvt die wirtschaftlichen Interessen der IT-Branche und ihrer Lobbyisten. Er beschreibt sowohl wissenschaftliche Grundlagen (Kybernetik, Behaviorismus) wie technische Rahmenbedingungen von Netzen und Cloud-Computing und macht konkrete Vorschläge für einen verantwortungsvollen Umgang mit IT im Unterricht.


Paula Bleckmann (2012)

Medienmündig 

Wie unsere Kinder selbstbestimmt mit dem Bildschirm umgehen lernen, (7. Aufl., 2020) Klett-Cotta, Stuttgart
Zu früher Medienkonsum führt in die Abhängigkeit, nicht in die Mündigkeit. Wie Kinder mit Unterstützung ihrer Eltern medienmündig statt süchtig werden, vermittelt die Medienpädagogin Paula Bleckmann. Ein Buch für Eltern, Erzieherinnen, Lehrer und alle, die mehr über einen souveränen Umgang mit den Medien herausfinden wollen.


Klaus Zierer / Joachim Kahlert / Matthias Burchardt (Hrsg.)

Die pädagogische Mitte

Plädoyers für Vernunft und Augenmaß in der Bildung

In den Beiträgen des vorliegenden Buches setzen sich Bildungspolitiker, Journalisten und Wissenschaftler für eine Haltung der „pädagogischen Mitte“ ein, die einseitige Interpretationen wissenschaftlicher Befunde vermeidet und sich um eine umsichtige Abwägung unterschiedlicher Perspektiven bemüht.


Zierer: LernenKlaus Zierer

Lernen 4.0: Pädagogik vor Technik – Möglichkeiten und Grenzen einer Digitalisierung im Bildungsbereich, 2. erw. Aufl. 2018

Das vorliegende Buch setzt sich das Ziel, Möglichkeiten und Grenzen einer Digitalisierung im Bildungsbereich zu erläutern und vor allem jene Bereiche herauszukristallisieren, in denen sich digitales Lernen als Mehrwert zeigt, aber auch jene, wo es mit Sicherheit besser ist, nicht digital zulernen. Zierer macht auf Fehlannahmen in der Verbindung von Pädagogik und Technik aufmerksam, die in eine Gleichwertigkeit beider mündet. Denn damit verbindet sich die Gefahr, den Kern des Pädagogischen aus den Augen zu verlieren: den Menschen. Erziehung und Unterricht stehen immer in der Verantwortung, der Bildung des Menschen zu dienen. Der Mensch Start und Ziel. DieserGrundsatz muss auch für eine Digitalisierung im Bildungsbereich gelten. Das Digitale kann das Pädagogische nicht ersetzen. Stattdessen ist das Digitale dem Pädagogischen unterzuordnen. (S. 9f)